“It’s always tea-time!”

A Mad Tea-Party

“A bright idea came into Alice’s head. ‘Is that the reason so many tea-things are put out here?” ‘Yes, that’s it,’ said the Hatter with a sigh: ‘it’s always tea-time, and we’ve no time to wash the things between whiles.”
~ Lewis Carroll (1832-1898)

Emerson on the right...

“There is a great deal of poetry and fine sentiment in a chest of tea”
~ Ralph Waldo Emerson (1803-1882)

George Orwell enjoys a cup of tea

“All true tea lovers not only like their tea strong, but like it a little stronger with each year that passes.” ~ George Orwell (1903-1950)

Alexander Pushkin drinking tea

“Ecstasy is a glass full of tea and a piece of sugar in the mouth”
~ Alexander Pushkin (1799-1873)

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“Where there’s tea there’s hope.” ~  Arthur W. Pinero (1855-1934).
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Sydney Smith

“Thank God for tea! What would the world do without tea! How did it exist? I am glad I was not born before tea.”
~ Sydney Smith (1771-1845)
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Gladstone

“If you are cold, tea will warm you. If you are too heated, it will cool you. If you are depressed, it will cheer you. If you are excited, it will calm you.” ~ William Gladstone (1809-1898)
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Charles Dickens

“My dear, if you could give me a cup of tea to clear my muddle of a head I should better understand your affairs.” ~ Charles Dickens (1812-1870)
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Rudyard Kipling


“We had a kettle; we let it leak:
Our not repairing made it worse.
We haven’t had any tea for a week…
The bottom is out of the Universe.”

~ Rudyard Kipling (1865-1936)
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C. S. Lewis

“You can never get a cup of tea large enough or a book long enough to suit me.” ~ C.S. Lewis (1898-1963)
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Hommage an Lohmann

“Wenn ich jetzt auf der richtigen Spur bin, Müller, dann kuf’ ich mir heute Abend so’n AFFEN!”

Karl Lohmann, der Archetyp des witzigen, aber schlecht gelaunten Inspektors, war eine der zahlreichen, wegweisenden Figuren des Fritz Lang – unverkennbar an seinem Berliner Dialekt, der Zigarre im Mund und dem Bierbauch, erinnert er an Ludwig Erhard oder Winston Churchill. In gleich zwei Meisterwerken spielte Otto Wernicke, der Sohn eines Brauereidirektors aus München, den stämmigen Kriminalkommissar Lohmann. 1931 in “M – Eine Stadt sucht einen Mörder” und 1933 in “Das Testament des Dr. Mabuse”. Lang hatte ursprünglich keine Beibehaltung seiner Figur in einem anderen Film vorgesehen, aber “Onkel Lohmann” kam beim Publikum so gut an, dass er sich entschied, Wernicke für seinen vorerst letzten Film in Deutschland zurückzuholen.

“Machen Sie keinen langen Quatsch!”

Wäre Lang 1933 nach einem Gespräch mit Goebbels, der ihn zwei Jahre zuvor in seinem Tagebuch mit dem Eintrag “Lang wird einmal unser Regisseur” würdigte, nicht aus Deutschland geflohen, so hätten wir vielleicht die eine oder andere Rolle des Kriminalkommissars Lohmann noch erlebt. Möglicherweise wäre Lohmann sogar zum ersten “Serienermittler” der Filmgeschichte geworden. Die Zensur durch Goebbels ließ Lang aber keine andere Möglichkeit als zu fliehen. “Das Testament des Dr. Mabuse” wurde als einer der ersten Filme auf Anordnung Goebbels’ verboten.  Über den Film schreibt er in sein Tagebuch: “Sehr aufregend. Aber kann nicht freigegeben werden. Anleitung zum Verbrechen.” Die unangenehmen Naziparallelen erscheinen glaubhafter als wahre Ursache für das Verbot.

Fritz Lang wird später in einem Fernsehinterview demütig behaupten, dass er schweißgebadet in dem Büro des Reichspropagandaministers saß und als Goebbels ihm zum Abschied die Hand schüttelte, nur ein höfliches “Ich fühle mich geehrt” herausbrachte. Danach soll er angeblich sofort seine Koffer gepackt und das Land so schnell wie möglich verlassen haben. Seine Reisedokumente sprechen aber eine andere Sprache: Lang hatte gelogen. Seine Flucht war nicht übereilt, sondern bis ins kleinste Detail geplant gewesen. Es war ein überlegter Schritt, was eher für seine Voraussicht und Intelligenz spricht als für das Bild des naiven, gutgläubigen und unpolitischen Filmregisseurs, das er für Hollywood, seiner neuen Heimat, kreierte. Die Deutschlandpremiere von “Das Testament des Dr. Mabuse” fand erst am 24. August, 1951 statt.

Das Jahr 1933 war nicht nur für Fritz Lang ein persönlicher Wendepunkt, auch Otto Wernicke hatte ein Problem mit den Nazis bzw. die Nazis hatten eins mit ihm. Er war mit einer Jüdin verheiratet. “Berufsverbot” scheint in diesem Abschnitt der Geschicht eine eher milde Bestrafung, aber davon war nicht die Rede. Im Gegenteil, Otto Wernicke bekam eine Sondergenehmigung von der Reichskulturkammer (also von Goebbels höchstpersönlich), um weiterhin seinen Beruf ausüben zu können. Möglicherweise hat ihm seine Beliebtheit das Leben gerettet. Man mag es sich kaum vorstellen, aber Schauspieler waren damals noch umschwärmter als heute. Goebbels hat also eine – aus Sicht der Nazis – strategisch kluge Entscheidung getroffen, er konnte es sich einfach nicht leisten, den Publikumsliebling Lohmann zu denunzieren.

“Zum Kotzen!”

So müssen wir uns mit den zwei Einsätzen des verplanten, Zigarren rauchenden, leicht reizbaren, aber trotzdem sympathischen Kriminalkommissars zufrieden geben. Übrigens, Lohmann ist im Geiste mit Inspektor Columbo verwandt – ähnlich wie Columbo lässt Lohmann den Antagonisten im Glauben, dass er in Sicherheit sei, um ihn dann mit seinem Scharfsinn zu überwältigen.

“Ich glaube, Herr Professor, Sie unterschätzen die Anzahl der Gebiete, für die ich mich interessiere.”

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Biologische Exkursion

Am Sonntag (20. Juli 2008) unternahm das Expeditionsteam “chedwAt ha’chAJIm”  im Auftrag der Gebler-Stiftung eine Expedition zum Schwanenteich. Expeditionsleiter: Prof. Koch, Assistenzprofessor: Prof. Maftoon, Fotomann und Juniorprofessor: Dr. Schwalm

Expeditionsergebnisse

  1. Nach Seh- und Geschmacksproben hat das Team folgende für das Trophiesystem relevante Messwerte gesammelt: Sichtiefe weniger als 1 Meter, Tiefengrenze der submersen Vegetation weniger als 1 Meter, Phosphatgehalt mehr als 100mg/m³, Chlorophyllgehalt mehr als 11mg/m³, BSB5 mehr als 14mg/l, Bakterienzahl pro ml mehr als 100000. Anfangsverdacht: Wir haben es mit einem hypertrophen Teich zu tun
  2. Entenpopulation dramatisch geschrumpft. Hinreichender Verdacht: Der Teich ist hypertrophisch
  3. Spuren von Entenkämpfen und nächtlichen Entennötigungen (überall Federn). Dringender Verdacht: Hypertrophiebedingte progressive Entendemenzia
  4. Frosch- und Krötenpopulation gesunken auf: 1 Exemplar (Hyla arborea, siehe Foto)
  5. Dr. Schwalm sichtet “Bombina bombina” (Rotbauchunke), F-uKP steigt auf: 2
  6. Stark verwurzelte Pilze (sogennante Zyanite) gefunden
  7. Entenmutation aufgrund der fortgeschrittenen Hypertrophie, Name der Mutation: Anas corporis longae causa hypertropicae

Fazit

Das Team ist über die dramatischen Verschlechterungen des Teichlebens sehr beunruhigt. Als Hauptursache für die tristen Bedingungen vor Ort wird der Klimawandel genannt. An diesem Punkt ist sich das gesamte Team einig: die Tiere der Makrofauna können sich nicht in dem Maße an die Erderwärmung anpassen, wie es ein Mikroorganismus vermag. Die Hypertrophie des Teichs wird auf zweifache Weise durch den Menschen verstärkt: 1. Durch die CO2-Emissionen, 2. Durch Entenfütterung. Wenn in den nächsten sechs Monaten keine Verringerung der CO2-Emissionen oder ein Entenfütterungsverbot durch die Politik eingeleitet wird, müssen wir mit dem schlimmsten Fall rechnen. Das Worst-Case-Scenario: In den nächsten 40 Jahren stirbt Anas corporis longae causa hypertropicae im gesamten Gebiet des Schwanenteichs vollständig aus (somit folgt die gemeine Langente dem Schwan, der bereits vergangenes Jahr ausgestorben ist). Die Gebler-Stiftung appeliert dringend an alle Parkbesucher, das Füttern der Enten (am Schwanenteich) bis auf Weiteres zu unterlassen!

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